Ellepreneur Artikel


August 2017


Erfahrungen teilen und erfolgreich Potenzial entfalten

 

Ein Bericht von Elisabeth Grebe, Gründerin von LENA. 

LENA hilft Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, durch gezielte Massnahmen eine erfolgreiche Förderung weiblicher Spitzenkräfte zu erreichen.

 

Dass Frauen heutzutage beruflich mindestens so gut oder sogar besser ausgebildet sind, als Männer, ist hinreichend bekannt. Folgerichtig wollen Frauen ihr Wissen auch wirksam einbringen. Auch das sollte in der Arbeitswelt längst zu einem Selbstverständnis geworden sein. Doch immer noch nehme ich bei der Beobachtung des beruflichen Werdegangs vieler Frauen die so genannte „gläserne Decke“ wahr. Schaue ich dann auf meinen eigenen Werdegang, hatte ich ganz offenbar Glück, zur richtigen Zeit auf den richtigen Menschen zu treffen:

 

Als Diplom Wirtschaftsingenieurin einer Technischen Hochschule gehöre ich zu den Frauen, die eine kaufmännisch-technische Karriere eingeschlagen haben. Als junge Führungskraft wurde mir in meiner ersten Position ein Mentor zur Seite gestellt. Eine versierte Führungskraft, die mir, indem sie ihre Erfahrungen mit mir teilte, viele Wege ebnete. Mir wurden Türen geöffnet und ich erhielt vielfältige Optionen für meine weitere berufliche Entwicklung. Dieses Mentoring hat wesentlichen Anteil an meiner erfolgreichen Karriere durch verschiedene nationale und internationale Positionen in der Industrie, bei der ich diversen Varianten des Phänomens „Haifischbecken“ begegnete. Zudem stärkt und prägt es mich bis heute in meiner Tätigkeit als Unternehmerin.

 

Mentoring oder sollte ich sagen das Lernen von <<Role models>> ist für mich eines der wirksamsten berufsbegleitenden Instrumente zur Laufbahnförderung und Personalentwicklung und es ist definitiv nicht nur grossen Unternehmen vorbehalten. So haben KMUs z.B. die Möglichkeit, sich überbetrieblichen Programmen grosser Unternehmen im Rahmen eines Cross Mentoring anzuschliessen. Von diesem „interkulturellen“ Austausch profitieren beide Seiten des Tandems.

 

Zudem bieten uns Unternehmerinnen die diversen Frauenwirtschafts- und übergreifende Branchennetzwerke jede Menge Möglichkeiten, sich entweder als Mentorin fördernd einzubringen oder als Mentee von der anderen zu lernen. Eines ist klar, im Mentoring profitieren beide Seiten, denn geteilte Erfahrungen steigern so oder so das eigene Potenzial.


Unternehmerinnen-Rubrik: Elisabeth Grebe, Gründerin von LENA - für die Förderung weiblicher Spitzenkräfte

1. Wer bist du und was machst du beruflich?

Ich bin Unternehmerin, Führungskraft und <<Role Model> für junge und jung gebliebene Menschen. Beruflich versuche ich beide Standbeine unter einen Hut zu bringen.

2. Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Es gibt nicht den einzigen Erfolg, der mich stolz macht. Sondern eher meine authentische Haltung, meine Werte und mein Verständnis von miteinander Arbeiten und Leben, die ich mir mit allen Rückschlägen bewahrt habe. Ich könnte es Integrität zu mir selbst und meinen Idealen nennen.

3. Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

Misserfolg? Welche Definition ist dieses? Hängt es nicht von meiner Erwartungshaltung ab? Nach meinem heutigen Blickwinkel auf das Leben kann ich mich bei allen Rückschlägen im Leben bedanken. Es waren im Nachhinein auch Glücksfälle, die mich weiter gebracht haben.

4. Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte? 

Kenne Dich selbst. Kenne Deine Stärken. Und Schwächen. Und sei in Leidenschaft mit dem was Du machst. Dann wird der Erfolg sich früher oder später einstellen. Ein Erfolg aus deiner Wahrnehmung.

5. Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? 

Digitalisierung meines Bizmodells.


Juni 2017


Unternehmerinnen-Rubrik: Stéphanie Kioutsoukis

1. Wer bist du und was machst du beruflich?

Ich bin Marketingfachfrau und habe 15 Jahre in verschiedenen nationalen und internationalen Rollen für grosse Konsumgütermarken gearbeitet. Nun habe ich entschieden, mich selbständig zu machen und überprüfe gerade verschiedene Business-Ideen. Ich bin noch in der Abklärungsphase und arbeite am Insights Mining, Prototyping und an Business Model-Szenarien. Spannend ist in dieser Phase, dass man ungeahnte Möglichkeiten entdeckt!

2. Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Mich erfüllt es mit Stolz, dass ich nebst Familie und Kinder eine internationale Karriere in Grossbetrieben gemacht habe. Es gibt leider noch sehr wenige Mütter in der Schweiz, die sich beruflich etwas zutrauen. Aber im internationalen Umfeld ist es normal, dass Frauen beruflich aktiv sind, und das auch in Führungsrollen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass grosse Firmen das Potential von weiblichen Führungskräften erkannt haben und ambitiöse Frauen stark unterstützen.

3. Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich hinter jedem „Misserfolg" immer noch bessere Möglichkeiten verbirgent. Somit mag ich die Klassifizierung in Erfolgen und Misserfolgen nicht sonderlich. Für mich bietet das Leben Lernmöglichkeiten. Ich versuche diese zu erkennen und umzusetzen, bevor es zu einem sogenannten „Misserfolg“ kommt.

4. Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Im Leben geht es nicht darum, etwas perfekt zu können. Es geht darum, stetig zu lernen und sich zu entwickeln. Will heissen, dass ich jedem Kind - ob Mädchen oder Junge - empfehlen würde, Challenges aktiv zu suchen und zu möglichst viel zu experimentieren. Denn erfolgreich wird man nicht, indem man Risiken vermeidet. Neugierde, Agilität und die Fähigkeit, stetig zu lernen sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren im Business.

5. Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Meine Herausforderung ist es, aus vagen Business-Ideen ein funktionierendes Unternehmen zu gründen. Dazu bin ich allenfalls auf Feedbacks angewiesen. Ich bin daher sehr dankbar, wenn sich bei Anfragen zahlreiche Ellepreneurs melden. Herzlichen Dank schon im Vvoraus!


April 2017


Rückblick zum Workshop: Das Arroganz Prinzip - so haben Frauen mehr Erfolg im Beruf

Mit Esther Niffenegger

Am Workshop zum Thema Arroganz-Prinzip war - passend zum Thema - ausnahmsweise ein Mann dabei. Esther hatte ihn extra rekrutiert, um bei den Rollenspielen, die sie organisiert hatte, mitzuspielen. Und es hat bestens geklappt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ist es gleich mit praktischen Übungen losgegangen. Die Teilnehmerinnen haben dabei gelernt, dass Männer anders ticken, und dass es aber gar nicht so schwierig ist, seine eigene Sprache dem Gesprächspartner anzupassen. Der Abend war lehrreich, aber auch sehr lustig - gut gestaltet mit gut gelaunten Frauen und vielen witzigen Momenten.

Danke Esther für die Inspirationen und Thomas fürs Mitspielen.


Unternehmerinnen-Rubrik: Elena Bonanomi, Mitgründerin von Ellepreneur und Innovation Enabler bei Innoveto

1. Wer bist du und was machst du beruflich?

Ich bin studierte Betriebswirtin und bin heute Innovation Enabler: Ich begleite Firmen im Innovationsprozess und wende dabei agile Methoden und Design Thinking an. Das mache ich mit Innoveto, die Innovationsagentur, welcher ich im Sommer 2016 als Partnerin beigetreten bin. Zudem bin ich Co-Gründerin von Ellepreneur und setze mich für mehr weibliches Unternehmertum ein.

2. Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Ich habe meine unternehmerischen Tätigkeiten auf ein Niveau gebracht, das mir erlaubt, meine Leistungen zu einem guten Preis zu verrechnen. Nebenbei habe ich nach wie vor Zeit für Aktivitäten, die keinen Umsatz generieren, dafür umso spannender und bereichernder sind.

Zudem bin ich mittlerweile fachlich soweit, dass ich meine Disziplin an verschiedenen Fachhochschulen unterrichten und somit mein Wissen weitergeben kann. Das ist besonders schön.

3. Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

Vor ca. 2 Jahren hatte ich eine 2-tätige Schulung ausgeschrieben. Es haben sich dann nur eine Handvoll Teilnehmer angemeldet und ich musste die Schulung kürzen, um sie durchführen zu können. Ich war natürlich etwas enttäuscht, dass sich nicht mehr Leute für das Angebot interessierten. Im Nachhinein war die Erklärung logisch und ich habe folgendes daraus gelernt:

- Egal, wie gut dein Angebot ist: Wenn du Interessenten erreichen willst, musst du in Marketing und Kommunikation investieren, und dies sowohl inhaltlich, wie auch finanziell. Unterschätze diesen Aufwand nicht und erwarte nicht, dass dein Angebot von Anfang an ein Selbstläufer ist!

- Um Kunden zu gewinnen, muss dein Auftritt professionell sein: Webseite, Fotos, Texte, Werbeunterlagen, etc.; alles muss stimmen - dann wirst du auch ernst genommen.  

4. Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Ich würde einem Mädchen raten, sich ein förderndes Umfeld zu bilden und sich gezielt Unterstützung bei diesen Menschen zu suchen. Die Unterstützung, ob fachlich oder psychisch, kann vieles bewirken. Von Skeptikern würde ich mich in kritischen Phasen distanzieren. Jeden kleinen Erfolg würde ich mit dem Umfeld teilen und dabei die Gelegenheit ergreifen, sich bei diesem zu bedanken.

5. Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Als Ellepreneur-Gründerin bin ich immer wieder auf der Suche nach inspirierenden Unternehmerinnen. Es gibt viele, davon bin ich überzeugt. Meine Herausforderung ist es, diese zu finden! Und ich bin für jeden Tipp dankbar.


März 2017

Das Arroganz Prinzip - so haben Frauen mehr Erfolg im Beruf - Workshop mit Esther Niffenegger

15. März, 18 Uhr

So nicht, Mann! Wie Frauen das Spiel um die Macht gewinnen.

Im Gegensatz zu Frauen nutzen Männer Sprache viel öfter als Machtinstrument, senden völlig andere Körperbotschaften und zeigen ein ausgesprochenes Revierverhalten. Diesen Machtdemonstrationen begegnet Frau am besten mit Arroganz - nicht als Lebenshaltung, wohl aber als effektives Werkzeug. Wie das konkret funktioniert, zeigt Peter Modler seit Jahren in seinen Arroganztrainings für Frauen, in denen typische Situationen aus dem Berufsleben nachgestellt werden. Esther Niffenegger, unsere Referentin, hat sich von Peter Modler inspirieren lassen und einen interaktiven Workshop vorbereitet, um den Frauen das Arroganz-Prinzip näher zu bringen.

Am Ende des Workshops gibt es wie immer genügend Zeit für eine Pitchrunde, in welcher jede Frau ihre aktuelle Challenge vorstellen darf, bevor wir zum gemütlichen Apéro überwechseln. 


Unternehmerinnen Rubrik: Mansing Tang, Grafikerin & Gründerin von Format-M

Wer bist du und was machst du beruflich?

Ich bin Mansing, 30 Jahre alt, Reiselustige, Schokoladenliebhaberin, Bernerin mit asiatischen Wurzeln und mache Schweizer Grafik. Ich studierte an der HKB und besitze einen Master in Kommunikationsdesign. Danach habe ich in diversen Agenturen und Ateliers gearbeitet. 2015 habe ich mich – teilweise – selbstständig gemacht, seit 2016 bin ich zu 100% in meinem Atelier (www.format-m.ch) tätig.

Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Ich bin stolz darauf und habe sehr Freude, dass ich den grossen Schritt wagte und mich mit meinem Atelier selbständig machte, obwohl ich noch keinen umfassenden Kundenstamm hatte. Seither kamen jedoch immer mehr Anfragen für Aufträge. Dies und die Freude der Kunden geben mir Zuversicht und bekräftigen meinen Entscheid zur Selbstständigkeit.

Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

Von einem grossen Misserfolg würde ich nicht sprechen, aber es gab ein paar Stolpersteine und Rückschläge, von welchen ich im Nachhinein immer etwas lernen konnte. Im Moment eines Rückschlages fokussiert man sich stets auf das Negative, wie auf einen kleinen schwarzen Punkt auf einem weissen Blatt. Dabei kann man sich in einem solchen Moment ebenso auf das Weiss auf dem Papier besinnen. Es gibt ja so viel Platz für anderes…

Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Sei mit dem Herzen dabei, denn Passion kann ungeahnte Kräfte freisetzen, andere mit deiner Idee/deinem Unternehmen anstecken und es lassen sich Hürden einfacher nehmen.

Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Eine grosse Herausforderung stellen für mich die Preisofferten dar. Ich möchte mich nicht unter dem Wert verkaufen. Doch möchte ich auch potentielle Kunden nicht mit einem horrendem Preis vergraulen. Was ist angemessen? Bis jetzt hatte ich Glück mit meinen Aufträgen. Doch komme langsam ich an den Punkt, wo ich aktiv Akquise betreiben sollte. Wie und wo fange ich am besten an?


Februar 2017


Interviewpartnerinnen für Feedback gesucht!

Hast du Lust, zur Entwicklung einer Startup-Idee im Sport-/Gesundheitsbereich beizutragen?

Ellepreneur Mitglied Stéphanie Kioutsoukis sucht Frauen, die mit Ihrem kritischen Feedback helfen möchten, ein frauenspezifisches Produkt zu entwickeln.

- Bist du zwischen 40 und 74 Jahre alt? Ist dir das Thema Gesundheit heute wichtiger als früher?

- Planst du wieder in den Sport einzusteigen oder hast du diesen Plan schon umgesetzt?

- Vielleicht hast du auch festgestellt, dass du neue Bedürfnisse im Bereich des Sports und der Gesundheit entwickelt hast?

Falls du eine oder mehrere der Fragen mit Ja beantwortet hast, würde sich Stéphanie sehr freuen, dich kennenzulernen und mit dir ein kurzes Interview durchzuführen. Für deine ehrlichen Antworten revanchiert sich Stéphanie mit einem Kaffee, Sirup oder Bier zwischen Zürich und Genf oder vielleicht eher an einem Ellepreneur Anlass im Impact Hub Bern. Gib doch Stéphanie direkt Bescheid, ob du dabei bist oder jemanden kennst, der Interesse hätte. Ihre Kontaktdaten: skioutsoukis@iomba.ch


Januar 2017


Unternehmerinnen-Rubrik: Fünf Fragen an Valérie Hug, Gründerin von La Terreta, einem Laden und Onlineshop für spanische Spezialitäten

Wer bist du und was machst du beruflich?

Eine begeisterungsfähige Frau mit tendenziell zu vielen Ideen :-)

Ich habe vergangenen Sommer ein Laden und Onlineshop mit spanischer Feinkost eröffnet. Im mediterranen Ambiente des Ladens kann man zudem Geschirr aus Keramik bemalen - eine meditative Auszeit im oftmals hektischen Alltag!

Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Es braucht viel, damit ich stolz bin... Aber auf den bisherigen Verlauf meines aktuellen Projekts bin ich schon ein bisschen stolz, zumal alles aus einem Scheiterhaufen entstanden ist (siehe Punkt 3).

Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

Vor drei Jahren hatte ich eine grosse Krise - Scheidung, Geschäftsaufgabe, schwere Depression, kein Stein blieb auf dem anderen. Es folgte eine sehr schwierige Zeit. Ich habe aber so viel daraus gelernt, dass ich ich diese Zeit nicht missen möchte. Ich teile meine Learnings gerne mit anderen, kommt einfach auf mich zu!

Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Jeder wird dir davon abraten - aber es ist eine ungeheure Chance, dich und deine Fähigkeiten zu entdecken. Was ich sehr wichtig finde: Sei dir sehr klar bewusst, was dein Ziel ist, wohin du möchtest, und lass dich auf dem Weg nicht zu stark von anderen beeinflussen!

Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Die grösste und wichtigste Herausforderung dieses Jahr: eine Geschäftspartnerin finden! Bereiche nach Stärken aufteilen, gemeinsam Entscheidungen treffen können und mehr Flexibilität im Alltag gewinnen. Vielleicht fühlt sich ja jemand hier angesprochen?


November 2016


Tipps zum Umgang mit den Medien von Andrea Jansen

Andrea hat uns ihre hilfreichen Tipps und Tricks zum Umgang mit den Medien in

einem Dokument zusammengefasst und uns zur Verfügung gestellt.


Inspirierender Event mit Andrea Jansen

Am zweiten Meet-up vom 10. November hat uns Andrea Jansen inspiriert und über ihr berufliches Leben erzählt. Sie begann dabei mit der Frage, was Erfolg überhaupt bedeutet. Häufig wird Erfolg am finanziellen Gewinn gemessen. Doch natürlich gibt es auch andere Messgrössen. Andrea hat uns ihre Vision mitgeteilt. Und was ist deine Definition von Erfolg? Lass es uns wissen: in unserer Facebook-Gruppe kannst du es “unter uns” erzählen.

Falls du eher die Leserin als die Schreiberin bist, empfehlen wir dir Andreas Blog “Any Working Mom”. Als erfrischend inspirierend würden wir ihn beschreiben! Mache dir am besten selbst einen Eindruck davon auf www.anyworkingmom.com.


Unternehmerinnen-Rubrik mit: Jasmin Cordey, Textilgestalterin und Profi im Handweben

1. Wer bist du und was machst du beruflich?

Mein Name ist Jasmin Cordey, ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Mein Erstberuf ist biomedizinische Analytikerin, den ich aber nicht mehr ausübe. Mit 40 Jahren habe ich mich entschlossen nochmals eine 3-jährige Berufsausbildung zur Textilgestalterin Handweben EFZ zu absolvieren. Nach meinem Abschluss im 2013 habe ich meine eigene Weberei gegründet. Ich arbeite auf Bestellung und gebe verschiedenen Handwebgruppen oder Einzelpersonen Unterricht im Gebiet Handweberei und Textildesign.

2. Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Als ich in Bern eine Frau gekreuzt habe, die eine Jacke aus meinem handgewebten Stoff trug.

3. Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

2014 arbeitete ich zusätzlich 40% wieder als biomedizinischeAnalytikerin. Nach einem Jahr und unzähligen schlaflosen Nächten musste ich mir eingestehen, dass ich in solchen Strukturen und lediglich als “Ausführende” nicht mehr arbeiten kann.

Für mich wurde klar, dass ich über meinen Berufsalltag selbst entscheiden möchte.

4. Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Sei gut in dem, was du kannst! Und sei offen, neugierig und mutig. Du hast ein einziges Leben! Es kann sein, dass du vielleicht ein paar Mal hinfällst, aber du hast es versucht!

5. Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Ich möchte für meine Handweberei grössere Räumlichkeiten, die zentraler gelegen sind als die momentane sehr ländliche Lage der Weberei. Dies ist bestimmt mit höheren Mietkosten verbunden. Allenfalls Business-Plan und Betriebskredit?

Gibt es neben den üblichen Immobilien-Webseiten, zusätzliche Plattformen um an Gewerberäume zu kommen?

Erfahre mehr über Jasmin auf www.weaving.ch


Oktober 2016


Unternehmerinnen Rubrik mit: Nadja Thoma Visagistin und Make-Up Artistin

1. Wer bist du und was machst du beruflich?

Mein Name ist Nadja Thoma, ich bin 23 Jahre jung, aus Amden SG und mache mich momentan selbständig als Make-Up Artistin & Hairstylistin. Meine Ausbildung zur dipl. Visagistin habe ich im Mai 2015 abgeschlossen und arbeite seither mit Hochdruck daran, bis 2018 mein Ziel der 100%-igen Selbständigkeit zu erreichen. Ursprünglich habe ich eine KV-Lehre mit Berufsmatura abgeschlossen und wollte studieren - aber das war mir dann alles zu theoretisch, ich bin eher eine “Macher-Natur”.

2. Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich bereits für Jasmine Thompson und Elena Carriere (GNTM) das Make-Up machen durfte. Natürlich ist für mich aber auch jedes Kompliment und jede Anfrage von Kundinnen, zukünftigen Bräuten, Fotografen und Fotografinnen immer ein kleines Erfolgserlebnis. Im vergangenen Jahr durfte ich mit meinem Aquarium-Projekt, in Zusammenarbeit mit einer Fotografin, ein Angebot bei STUCard schalten und habe eine Einladung ans Zürich Filmfestival erhalten.

3. Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

Glücklicherweise kann ich bisher keinen grossen Misserfolg verzeichnen - natürlich erhalte ich auch manchmal Absagen von potenziellen Kunden/Kundinnen und Geschäftspartnern/Geschäftspartnerinnen, aber das ist in einem bestimmten Rahmen in dieser Branche absolut normal. Anfangs habe ich mir solche Absagen sehr zu Herzen genommen, inzwischen sehe ich das sachlicher und lasse das nach kurzer Analyse direkt wieder hinter mir.

4. Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Lass dir nicht sagen, dass du das nicht kannst. Traue dir selber etwas zu - denn wenn du mehr machst als die anderen, wird auch mehr dabei entstehen als bei anderen. Gehe deinen eigenen Weg, wachse als Person an den Herausforderungen und sage niemals zu dir selber Nein. Vielleicht klappt ja etwas, weil du es einfach probiert hast - statt es von Anfang an auszuschliessen.

5. Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Eigentlich ist es meine grösste Herausforderung, an mich selbst zu glauben. Ich habe eine sehr selbstkritische und perfektionistische Art, die ich sehr oft mit viel Willenskraft ausschalten muss, damit ich beruflich weiterkomme. Sich selbst zu hinterfragen ist nicht grundsätzlich falsch, jedoch muss dabei das richtige Mass gewahrt werden. Ich möchte gerne in Zukunft ein wenig den Sektor Hochzeiten & Privatkunden verkleinern, dafür mehr im Bereich High Fashion & Magazine, Editorials und Modeschauen arbeiten. Dabei ist für mich die grösste Schwierigkeit, an solche Kontakte heranzukommen und als Newcomer eine Chance zu erhalten.

Wenn hierfür jemand in der Community einen nützlichen Tipp für das Erweitern des Networks hat - immer her damit! 

www.nadjathoma-makeupartist.ch


Was ist Feedback?

Vor ca. 2 Wochen erschien im 20Minuten Online ein Artikel über Ellepreneur. Wir haben uns natürlich sehr darüber gefreut, dass Ellepreneur so allen LeserInnen dieser Zeitung vorgestellt werden konnte. Etwas weniger erfreulich waren jedoch die Kommentare der LeserInnen dazu, am Ende des Artikels. Die meisten davon fanden wir wenig angebracht - hier <Link> könnt ihr euch selbst ein Bild daraus machen.

Wie geht man mit solchen Kommentare um? Wir haben sie gelesen, uns darüber ausgetauscht, gelacht und fertig. Wir haben uns nicht die Zeit genommen, auf die Provokationen zu reagieren. Die Kommentare sind nicht direkt an uns adressiert und der Inhalt ist grösstenteils wenig konstruktiv. Es gibt jedoch zwei, drei nette Worte, die wir sehr gerne gelesen haben. Wir bedanken uns bei den Autoren ganz herzlich dafür!

Als Unternehmer/-in ist man der Kritik exponiert und dies unabhängig vom Geschlecht. Das gehört einfach zum Unternehmertum. Mit Kritik muss man lernen umzugehen. Mit Provokation auch. Wir sehen es so: Kritik nehmen wir gerne entgegen, sofern sie konstruktiv ist. Mit Provokation hingegen können wir nichts anfangen.

Was uns bezüglich dem Artikel im 20Minuten in Erinnerung bleibt: Ein toller Artikel über die Ellepreneur Community und eine Menge Unternehmerinnen, die wir damit erreicht und begeistert haben!

Schön seid ihr dabei!


Ellepreneur im 20minuten

Die Ellepreneur Gründerinnen Jeanique Nicolet und Elena Bonanomi wurden von einer Journalistin vom 20minuten einem Interview unterzogen.


Unternehmerinnen-Rubrik mit: Corina Helfenstein eine zukünftige Unternehmerin

Wer bist du und was machst du beruflich?

Ich bin eine aufgeweckte, reisefreudige und vielseitig interessierte junge (zukünftige) Unternehmerin. Momentan arbeite ich als Nachhaltigkeitsberaterin bei Swiss Climate. Daneben engagiere ich mich in zahlreichen Initiativen, wie z.B. als Präsidentin des social business euforia, als Texterin bei easyvote oder als Bloggerin bei Operation Libero.

Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Im 2013 habe ich als Projektleiterin bei euforia ein Projekt mit rund 1’600 SchülerInnen und ihren Lehrpersonen gemanagt. Dabei habe ich unter anderem ein Projektteam geführt mit drei Praktikantinnen und rund 50 Freiwilligen.

Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

In meiner jetzigen Position arbeite ich zur Zeit noch in einem kleinen, dynamischen Unternehmen und die Arbeit macht mir Spass. Einziger Konfliktpunkt, der mich schliesslich zur Neuorientierung gebracht hat, ist das Verhältnis mit meinem Vorgesetzten. In den letzten rund zwei Jahren habe ich versucht, mich seiner Arbeitsweise anzupassen, musste schliesslich aber aufgeben, aufgrund unserer sehr unterschiedlichen Vorstellung, was einen guten Leader ausmacht.

Learning: Mehr Vertrauen schenken und auf gemeinsame Interessen anstatt auf Meinungsverschiedenheiten fokussieren.

Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Vertraue auf deine Fähigkeiten und dein Netzwerk und lasse dich inspirieren von Gleichgesinnten.

Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Ab Januar 2017 bin ich “arbeitslos” (zumindest was eine geregelte bezahlte Festanstellung betrifft) aber nicht ideenlos. Als nächste Herausforderung würde ich gerne ein eigenes social business zu gründen. Dazu schwirren schon einige vage Ideen in meinem Kopf herum, was mir aber noch fehlt, um zur Tat zu schreiten, sind Mit-GründerInnen.


Inspirationspitch am 10. November 2016 mit Andrea Jansen

Andrea Jansen (www.andreajansen.ch) ist freie Medienschaffende im Bereich Print und Fernsehen. Zusätzlich führt sei seit Mai 2016 ihren eigenen Blog www.anyworkingmom.com.

Parallel zu Ihrem Medienwissenschafts- und Journalistikstudium in Fribourg sammelte Andrea Jansen 2003 ihre ersten Erfahrungen als Fernsehmoderatorin bei „Joya rennt“. Die Sendung öffnete ihr die Türen zum Schweizer Fernsehen, wo sie ab 2005 hauptsächlich vor der Kamera tätig war: unter anderem „einfachluxuriös“, „Music Star“, „Die grössten Schweizer Talente“ und „SF Unterwegs“.

Seit der Geburt ihrer Kinder (2012 und 2014) hat sich ihre Arbeit als Medienschaffende mehr hinter die Kamera verlegt. Als Autorin und Produzentin hat sie mit ihrer 2007 gegründeten Firma Jane Doe Media GmbH für „Reporter“ bisher im Auftrag zwei Filme realisiert.

Gleichzeitig war und ist Andrea Jansen jeweils in mehrere Projekte involviert und investiert. Seit 2010 ist sie Headwriterin und Autorin der neuen Kasperligeschichten (www.kasperligeschichten.ch).

2011 hat sie das Magazin „REPORTAGEN“ (www.reportagen.com) mitgegründet und war zwei Jahre lang als Redaktionsmitglied und im Verwaltungsrat tätig, bis sich das Involvement nicht mehr mit der Familie vereinbaren liess.

Von 2012 - 2015 war sie Mitinhaberin und ein Jahr lang Verwaltungsratspräsidentin der Künstlervermittlungsagentur Andreas & Conrad in Zürich (www.andreasundconrad.ch). Ende des letzten Jahres wurde die Agentur an Freddy Burger Management verkauft.

Seit der Gründung der Stiftung Jansen Prime Steps Foundation 2013 ist sie in der Stiftung ihrer Eltern als Delegierte und Stiftungsrätin tätig.

Im Mai 2016 lancierte Andrea Jansen ihr jüngstes Baby - den eigenen Blog Any Working Mom (www.anyworkingmom.com), den sie als Start-Up betrachtet und profitabel betreiben möchte.

Möchtest du noch mehr über Ihre Herausforderungen, Erfolge und Misserfolge als Unternehmerin erfahren, dann melde dich hier für den Ellepreneur-Event vom 10.11.2016 an!


September 2016


Erfolgreicher Ellepreneur Kick-Off Event

Am 14. September 2016 hat das erste Meet-up von Ellepreneur stattgefunden. Der Anlass im Impact Hub Bern war ein voller Erfolg mit vielen inspirierenden Reden und interessanten Unternehmerinnen. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen für diesen erfolgreichen Start. 

Am Anlass wurde nach einer kurzen gegenseitigen Vorstellungsrunde den Unternehmerinnen die Initiatorinnen und das Konzept Ellepreneur kurz vorgestellt. Anschliessend haben Helena von Känel, Gründerin von Rock your Life Schweiz, Nina Kunkel, Gründerin von TokTok GmbH und Initiantin diverser Projekte sowie Beatrice Eggimann, Gründerin von pilates°bern je einen kurzen Inspirationspitch gehalten: Sie haben von ihren Meilensteinen auf dem Weg zum Unternehmertum erzählt, über Erfolge und Misserfolge gesprochen, ihre aktuellen Projekte vorgestellt und persönliche Ratschläge zum Erfolg gegeben.

Die Pitchrunde wurde von vielen Unternehmerinnen genutzt. Die geteilten Fragen und Herausforderungen wurden im anschliessenden Apero rege untereinander diskutiert.

Herzlichen Dank nochmals an Helena von Känel, Nina Kunkel und Beatrice Eggimann für eure inspirierenden Reden.


Der Austausch geht weiter!

Wusstest du, dass wir eine Facebook-Gruppe (exkl. für Frauen) haben, wo du deine Fragen und Inspirationen veröffentlichen kannst? Wir schlagen folgende Themen vor:

#MeinBusiness : Mit diesem Hashtag kannst du dich und dein Business vorstellen. Wir freuen uns, von dir und deiner Tätigkeit zu erfahren!

#MeinChallenge : Hast du gerade ein Challenge, den du gerne teilen möchtest? Brauchst du Ideen, wie du diesen Challenge anpacken kannst? Sag uns, wo der Schuh drückt!

#MeineLearnings : Du hast gerade eine berufliche Erfahrung gemacht und möchtest diese mit uns teilen? Hast du etwas gelernt und möchtest uns damit bereichern?

#IchSuche: Du suchst eine Grafikerin, eine Texterin oder eine Webmasterin? Du brauchst Unterstützung für die Buchhaltung oder den Webshop? Sag uns, wonach du suchst!

#LesenswertesFürFrauen: Hast du einen spannenden Artikel gelesen und möchtest ihn anderen Frauen empfehlen? Teile ihn mit uns, wir freuen uns auf die Lektüre!


Warum braucht es Ellepreneur?

Die beiden Unternehmerinnen Helena von Känel und Beatrice Eggimann erzählen in einem kurzen Video, warum sie unsere Community Ellepreneur unterstützen: Video von Beatrice Eggimann &  Helena von Känel


Unternehmerinnen-Rubrik mit Frederike Asael von frederike asael photography und Mitgründerin Impact Hub Bern
Wer bist du und was machst du beruflich?
Ich habe zwei Geschäfte, einerseits bin ich leidenschaftliche Fotografin für Firmen und an Events. Andererseits bin ich im entstehenden Impact Hub Bern tätig im Community- Aufbau und Management in einem sehr tollen Team an einem spannenden Grossprojekt.
Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?
Dass ich mich getraut habe, mich in einer sehr misslichen Lage selbstständig zu machen, und mein Geschäft seither sukzessive gewachsen ist. Und dass ich beruflich machen darf, was ich liebe und damit anderen Firmen z.B. zu mehr Visibilität verhelfen kann.
Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt
Ich habe immer wieder Misserfolge gehabt, die sich zunächst furchtbar angefühlt haben. Mit etwas Abstand habe ich dann gemerkt, dass alles halb so wild oder sogar gut so war. Daher: Es ist wichtig, immer wieder auch das grosse Ganze zu sehen, Abstand zu gewinnen und Vertrauen in sich selbst zu entwickeln.
Welchen Rat würdest du einer Frau geben, das Unternehmerin werden möchte?
Vernetze dich gut. Schaue anderen Unternehmerinnen und Unternehmern über die Schultern und schärfe deine Fähigkeiten. Und versuche immer deinen ganz eigenen Weg zu gehen, nicht den von anderen. Schneller ist auch nicht immer besser.
Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbezüglich. an die Ellepreneur Community richten?
Ich bin keine Orginal-Bernerin und möchte sehr gerne Berner Unternehmerinnen mit Drive und Elan kennen lernen.

http://www.asael.ch & https://bern.impacthub.net


Inspirationspitch am 14. September mit Helena von Känel
Helena von Känel, Mitgründerin von ROCK YOUR LIFE! Schweiz
Als Tochter eines Unternehmers ist Helena von Känel mit dem „Unternehmer-Geist“ gross geworden und hat sich bereits früh entschieden, dass auch sie eines Tages ihr eigenes Unternehmen führen möchte. Mit ihrem Masterstudium in Betriebswirtschaft an der Uni Bern und den ersten Arbeitserfahrungen in einer Unternehmensberatung hat sie hierfür eine gute Basis geschaffen. 2013 wagte Helena den Schritt in die Selbständigkeit und hat mit vier weiteren jungen Frauen die gemeinnützige ROCK YOUR LIFE! Schweiz GmbH gegründet und zeitgleich die Jansen PrimeSteps Foundation, auch ein Start-up, als Geschäftsführerin mitaufbauen dürfen.
ROCK YOUR LIFE! ist ein Mentoring-Programm zwischen Jugendlichen des 8. und 9. Schuljahres, die zusätzliche Unterstützung im Berufswahlprozess benötigen, und Studierenden. Das Ziel des Mentorings ist die Unterstützung der Jugendlichen für einen erfolgreichen Übergang in die Ausbildung. Teil des Netzwerks sind ausserdem Partnerunternehmen, die den Jugendlichen erste Einblicke in die Arbeitswelt ermöglichen.  
Helena führt das Unternehmen heute in einer Co-Geschäftsführung mit Anna Leuenberger. Mit grosser Passion und Herzblut leitet Helena bei ROCK YOUR LIFE! Schweiz den Bereich Finanzierung und Partner.


Werde Teil der Ellepreneur-Community
Als selbständige Frau oder Unternehmerin steht man oft alleine da. Mit seinen Fragen, Unsicherheiten und Ideen aber auch den Erfolgen oder Misserfolgen. Die Unternehmerinnen-Community Ellepreneur steht jedoch neu nun allen Frauen zur Seite, die bereits selbständig tätig sind oder sich überlegen, diesen Schritt zu wagen.
Ellepreneur bietet dabei die ideale Plattform, um Business-Fragen zu beantworten, Gleichgesinnte zu treffen und dadurch Inspiration und Motivation zu tanken.

Haben wir dein Interesse an Ellepreneur geweckt? Möchtest du gerne von einer Mitgliedschaft in unserer Community profitieren? Bis Ende Jahr bieten wir dir die einmalige Gelegenheit für nur CHF 30.- dabei zu sein. Hier findest du mehr Infos. Oder nutze die Gelegenheit an unserem ersten Event Ellepreneur-Luft zu schnuppern. Am 14. September findet unser  Event mit drei Inspirationspitches von den erfolgreichen Unternehmerinnen Nina Kunkel, Bea Eggimann und Helena von Känel. Hier findest du mehr Infos.


Ellepreneur-Unternehmerinnen Rubrik mit: Barbara Thoma von LEKTORAT & SPRACHCOACHING Thoma

Wer bist du und was machst du beruflich?

Hm, keine einfache Frage, die geradlinig zu beantworten wäre … Ich bin studierte Juristin, aber seit 10 Jahren vorwiegend im Kommunikations- und PR-Bereich tätig. Begonnen habe ich in meiner Heimatstadt Berlin in einem juristischen Fachverlag als Redakteurin, anschliessend schrieb ich einige Jahre im Deutschen Bundestag allerlei zur EU, an Reden für die politische Elite und beantwortete europapolitische Anfragen von Parlamentariern. Nach drei weiteren Jahren als Pressedame einer Hauptstadtbühne erfüllte ich mir endlich Kindheitstraum 1, indem ich mein Café “KeksTRaum” im Berliner Szenekiez Prenzlauer Berg eröffnete, und Kindheitstraum 2, als ich, mittlerweile in der Schweiz angelangt, 2013 mein erstes Buch veröffentlichte. Nun, in Bern, bin ich freischaffende Lektorin, Texterin & Kommunikationscoach.

Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz?

Also das mit dem Buch war schon mal nicht schlecht, das hat sogar die NZZ in einem doppelseitigen Artikel mit buntem Bildchen empfohlen. Aber dass mein kleines Café schon nach seinem ersten Geschäftsjahr von der Hauptstadtpresse u. a. in die “100 Besten” (Gastronomie) & in den City-Shoppingguide aufgenommen wurde und dass ich so viel herzlichen Zuspruch von meinen Gästen erhielt - das landet dann doch um eine Nasenlänge auf Platz 1.

Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt?

Ich bin so frei zu erklären, dass es Misserfolge für mich schlichtweg nicht gibt. Rückschläge, ja, vielleicht. Wenn sich beispielsweise eine neue Gelegenheit bietet, die ich aus dem einen oder anderen Grund nicht wahrnehmen konnte. So esotherisch-vage es sich auch anhört, aber: Alles hat seinen Grund. Wenn ich einen vermeintlichen Traumjob nicht bekam, liegt es in meinen Augen daran, dass ich dafür noch nicht bereit war. Und daran, dass die andere Seite für mich nicht bereit oder nicht der richtige Arbeitspartner war. Was habe ich also verloren? Nichts. Gewonnen habe ich aber die Möglichkeit, mich auf den Weg zu konzentrieren, der zu meinem nächsten Etappenziel führt. Und ein solches gibt es immer.  

Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte?

Betrachte jedes “aber”, das man(n) dir entgegenhält, nicht als Hindernis, sondern  als Herausforderung, an der du und dein Traumprojekt nur wachsen könnt.

Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten?

Nachdem mein Kommunikationscoaching und Lektorat hier in der Schweiz sehr gut läuft, bin ich bereit, meine Bäckerinnenlaufbahn wieder aufzunehmen. Ich bereite derzeit einige Präsentationen vor potentiellen Kunden vor und bräuchte im “best case” eine kleine Gastroküche bzw. Backstube zur Untermiete. Wenn jemand in der Ellepreneur-Community entsprechende Beziehungen hätte, wäre ich für jeden Hinweis dankbar!

http://www.lektorat-thoma.de


Inspirationspitch am 14. September mit Nina Kunkel, Gründerin TokTok GmbH und Initiantin diverser Projekte

Die Politik- und Islamwissenschaftlerin war schon immer sehr vielseitig interessiert – und in Anstellungen häufig unterfordert. So beschloss sie 2014, erste Projekte auf eigene Faust zu initiieren und umzusetzen.

Mit ‚oh lilà’ hat sie eine ethische #slowfashion-Brand für Babies und Kinder geschaffen. Sie entwirft und produziert handgestrickte Kinderkleider, die zusammen mit Grossmüttern aus dem Zürcher Oberland entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Helvetas Swiss Intercooperation mit zwei Frauenkooperativen im Süden Kirgisistans umgesetzt werden. Mit ‚Senioritas’ wiederum möchte sie in einem intergenerativen Projekt älteren Menschen ermöglichen, mittels der hauswirtschaftlichen Unterstützung und sozialen Betreuung durch StudentInnen länger zuhause zu bleiben. Ihr neustes Projekt, das sie zusammen mit einer Freundin angeregt hat, wird im Frühling 2017 den Leder-Brand ‚forever is now’ auf den Markt bringen, mit welcher gleichzeitig eine nachhaltige und rückverfolgbare Lederwertschöpfungskette entstehen wird.

Daneben arbeitet sie im Verein JASS – just a simpe scarf, welcher sich für der Toleranz gegenüber Minderheiten engagiert und gegen Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus vorgeht.

www.ohlila.ch

www.senioritas.ch

ab Herbst 2016: www.foreverisnow.ch

www.justasimplescarf.ch


Ellepreneur im Impact Hub Bern

Die Ellepreneur-Anlässe finden im Impact Hub Bern statt und die Ellepreneur Community freut sich riesig darüber, zu den ersten Huberinnen zu gehören.

Was ist Impact Hub Bern?

Das Konzept verbindet die besten Elemente aus Workspace, Ideenlabor, Business Inkubator und Netzwerk an einem Standort. Der neue Impact Hub Bern prägt die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft in Bern und darüber hinaus. Er hostet spannende Inhalte, Community und Raum, um gemeinsam innovative Antworten auf die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.

 

Erfahre mehr unter: https://bern.impacthub.net


August 2016


Ellepreneur-Unternehmerinnen Rubrik mit: Simone Amman von Kolibris Design Management

Wer bist du und was machst du beruflich? 

Ich, Simone, neugierig, fröhlich, habe einen Bachelor in Design Management, bin 40% selbständig (www.kolibris.ch) und 60% angestellt (Werbeagentur), meine Spezialgebiete sind Kommunikation/Marketing, Events, ich vernetze Menschen, denke gerne quer, springe ein wo nötig, bin Hobby-Balkon-Urban-Farmerin…

 

Auf welchen beruflichen Erfolg bist du besonders stolz? 

Die Gründung meiner Einzelfirma «Kolibris Design Management». Das bereitet viel, viel Freude. Der eigene Chef sein, etwas wagen, Menschen mit Optimismus anstecken. 

 

Was ist dein grösster Misserfolg und was hast du daraus gelernt? 

Da meine Selbständigkeit erst im Juli angefangen hat, kann ich (zum Glück) nicht von grossen Misserfolgen erzählen. Jedoch gibt es eine Sitzung, welche überhaupt nicht wunschgemäss gelaufen ist (den Auftrag habe ich nicht erhalten). Eine umfassende und gute Sitzungsvorbereitung inkl. Zielsetzung ist das A und O. 

 

Welchen Rat würdest du einem Mädchen geben, das Unternehmerin werden möchte? 

1. Mit vielen Menschen sprechen, auch mit solchen die einen nicht kennen. 

2. Die eigene Geschäftsidee immer wieder jemandem erzählen, nicht nur auf Papier festhalten. 

3. Und dann: los! Es macht so viel Freude und du bekommst unglaublich viel zurück. 

 

Welche aktuelle Herausforderung steht bei dir an? Welche Frage möchtest du diesbzgl. an die Ellepreneur Community richten? 

Die grösste Herausforderung momentan ist, mich gut (nicht unter Wert) zu verkaufen und rauszufinden, wo ich am besten arbeite (momentan noch Home-Office).

Frage: Was habt ihr für Tipps betreffend Verhandlungsgeschick?


Programm vom 14. September: Inspirationspitch von Beatrice Eggimann

Beatrice Eggimann, Gründerin und Geschäftsführerin von pilates°bern, pilates°zürich und Inhaberin von Pilates Bodymotion Schweiz Ausbildungen GmbH

Der Mensch und die Bewegung haben Bea schon früh fasziniert, so dass sie bereits mit 17 eine Ausbildung als Aerobikinstruktorin absolvierte und kurz darauf mit der Pilates-Ausbildung begann. Bea hat pilates°bern im 2004 gegründet und 3 Jahre später ihr Hobby zum Beruf gemacht: Sie wagte 2007 mit der Eröffnung ihres eigenen Studios den vollständigen Schritt in die Selbstständigkeit. Im 2010 expandierte sie in eine weitere Stadt mit pilates°zürich. Die Pilates Ausbildungen runden das Trio ab und ermöglichen stetig auf dem neuesten Stand und mit einem qualifizierten Team zu arbeiten.

Inzwischen hat sie bereits das 12 jährige Jubiläum von pilates°bern gefeiert. Die Unternehmen sind den Kinderschuhen definitiv entwachsen und haben sich in all den Jahren weiterentwickelt und vergrössert. pilates°bern &  pilates°zürich beschäftigt heute über 30 Mitarbeitende und bietet wöchentlich über 50 Pilates-Kurse, Workshops, Retreats und Ausbildungen an.

www.pilates-zuerich.ch I info@pilates-zuerich.ch

www.pilates-bern.ch I  info@pilates-bern.ch

www.pilates-bodymotion.ch I  info@pilates-bodymotion.ch


Ellepreneur - wie alles begann...

Die beiden Gründerinnen von Ellepreneur haben sich im Dezember 2015 an einem Networking-Event für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer kennengelernt. Jeanique suchte nach Rat für ihr Kochbox-Projekt, Elena bot ihre Unterstützung an und wünschte von Jeanique im Gegenzug Feedback zu ihrer Coaching-Methode.

Dieses gegenseitige Unterstützungsangebot mündete allerdings darin, dass anstelle dieses schlichten “Tauschs” die Idee von Ellepreneur entstand: eine Community, die von und für Unternehmerinnen ist und die Fragen rund um das eigene Business beantwortet. Denn es gibt doch so viele Unternehmerinnen, die genau das brauchen: Support.


Ellepreneur wurde unter die Lupe genommen

Erfolgreiche selbstständige Unternehmerinnen haben im Mai und im Juni bei zwei geschlossenen Events das Konzept von Ellepreneur von allen Seiten betrachtet und viele hilfreiche Feedbacks und Inputs beigesteuert. An dieser Stelle nochmals “Vielen Dank!” an alle beteiligten Unternehmerinnen.

Die gewonnenen Erkenntnisse sind in die Gestaltung des Ellepreneur-Angebots eingeflossen, um den Bedürfnissen sowohl der werdenden und als auch bereits etablierter Geschäftsfrauen noch gezielter entgegenzukommen.